Warum ein Relaunch und keine Überarbeitung
Höber steht seit über zwanzig Jahren für gebaute Qualität in Bayern und deckt mit Baumanagement, Projektsteuerung und dem eigenen Bauträgergeschäft ein breites Feld ab. Damit hatte das Unternehmen ein Problem, das viele mittelständische Betriebe haben: Die Arbeit war gut, der Außenauftritt war es nicht. Die bestehende Website spiegelte das professionelle Image nicht wider, und das ist keine Geschmacksfrage, sondern ein Geschäftsproblem.
Wenn eine Seite kompliziert, veraltet oder unprofessionell aussieht, verbinden Besucher das automatisch mit der Dienstleistung dahinter. Sie prüfen nicht, ob die Annahme stimmt. Sie gehen zurück zur Suchergebnisliste.
Ziel 1: Vertrauen über Gestaltung aufbauen
Vor dem ersten Entwurf stand eine Wettbewerbsanalyse. Nicht, um zu kopieren, was funktioniert, sondern um zu sehen, wie der Markt sich darstellt und wo Höber BM anders auftreten kann, ohne beliebig zu wirken.
Der gestalterische Ansatz war, das Website-Erlebnis menschlicher zu machen. Aufbau, Ansprache und Inhalte wurden überarbeitet, visuelle Elemente ergänzt. Die Farbführung arbeitet mit einem bewussten Wechsel zwischen Schwarz und Weiß, die Firmenfarben setzen Akzente. Sie fluten nicht die Fläche.
Ziel 2: Inhalte, die man findet und versteht
Die alte Seite war ein One-Pager. Das klingt aufgeräumt, hat aber zwei Folgen: Kein Thema lässt sich ausführlich darstellen, und es gibt nur eine einzige URL, die ranken kann. Die Startseite wurde immer länger und blieb trotzdem für Suchmaschinen weitgehend unsichtbar.
Der Ausgangspunkt für die neue Struktur war deshalb keine Designfrage, sondern eine Analyse: Worüber sind Kunden bisher auf Höber BM aufmerksam geworden? Daraus entstand eine Content-Strategie, die festlegt, welche Informationen tatsächlich gebraucht werden und auf welcher Seite sie stehen.
Was dabei herausgekommen ist
Jedes Thema hat jetzt eine eigene Unterseite mit eigener Suchintention. Der Menübereich führt durch die Inhalte statt sie zu verstecken. Die Umsetzung ist vollständig responsiv, auf Mobilgeräten ebenso wie auf dem Desktop.
Gepflegt wird die Seite über WordPress. Das war eine bewusste Entscheidung: Inhalte, die das Unternehmen selbst ändern kann, senken die laufenden Kosten und sorgen dafür, dass die Seite nicht innerhalb eines Jahres wieder veraltet.