Erstgespräch
Microsoft 365 & Cloud

Microsoft 365 Beratung, die bis zur fertigen Umgebung geht.

Ich entwerfe die Umgebung und richte sie ein: Tenant, Identitäten, Berechtigungen, Ablage, Archivierung, Automatisierung.

Für kleine und mittlere Unternehmen im Raum Andernach, Koblenz, Neuwied und Mayen. Kein Konzeptpapier, das anschließend jemand anders umsetzen soll.

Was dabei tatsächlich entsteht

Nicht alles davon brauchen Sie. Was sinnvoll ist, entscheidet sich nach der Bestandsaufnahme, und die Liste wird danach in aller Regel kürzer, als Sie erwarten.

Der Unterschied zwischen einem eingerichteten und einem gewachsenen Microsoft 365 zeigt sich nicht im ersten Monat, sondern im dritten Jahr.

Bis dahin hat sich entschieden, ob Ihre Leute die Ablage nutzen oder umgehen, ob Berechtigungen noch nachvollziehbar sind und ob beim Ausscheiden eines Mitarbeitenden wirklich alle Zugänge enden. Diese Fragen werden am Anfang entschieden – oder gar nicht.

  1. Tenant aufbauen oder aufräumen

    Identitäten, Gruppenlogik, Berechtigungen, Lizenz­zuordnung. Entweder von Grund auf neu oder als Ordnung in einer Umgebung, die über Jahre gewachsen ist und in der niemand mehr sagen kann, warum jemand worauf Zugriff hat.

  2. Zusammenarbeit mit externen Partnern

    Wenn mehrere Firmen an derselben Sache arbeiten, laufen Dateien sonst über Mailanhänge und private Cloudordner. Über Entra-ID-B2B binde ich Partner als Gäste ein, mit Zugriff auf genau den Projekt­bereich, der sie betrifft, und entziehbar, wenn das Projekt endet.

  3. Ablage entlang der Arbeit statt entlang des alten Laufwerks

    Der häufigste Fehler ist, die Ordnerstruktur des Dateiservers eins zu eins nach SharePoint zu kopieren. Das funktioniert im ersten Monat und wird danach unbedienbar. Ich baue die Struktur entlang der tatsächlichen Abläufe, mit klaren Regeln, wo etwas abgelegt wird und wer aufräumt.

  4. Revisionssichere Archivierung in Azure

    Dokumente in einem Dateisystem sind so lange sicher, wie niemand sie löscht. Für Unterlagen mit Aufbewahrungs­pflicht ist das zu wenig. Ich richte die Sicherung in Azure Blob Storage im Archivtarif ein, gedacht für Daten, die selten gelesen und lange aufbewahrt werden, zu einem Bruchteil der Speicher­kosten des laufenden Betriebs.

  5. Wiederkehrende Abläufe automatisieren

    Freigaben, Onboarding neuer Mitarbeitender, Formulare, Berichte. Vieles davon lässt sich mit den Werkzeugen abbilden, für die Sie ohnehin schon bezahlen. Voraussetzung ist, dass der Ablauf vorher geklärt ist. Die Automatisierung eines unklaren Prozesses erzeugt nur schnelleres Chaos.

  6. Copilot einführen, nicht nur lizenzieren

    Eine Lizenz ist in fünf Minuten zugewiesen. Ein Werkzeug, dessen Nutzen niemand kennt, wird nach zwei Wochen nicht mehr geöffnet. Zur Einführung gehört, die Rollen zu finden, in denen es tatsächlich wirkt, dort zu lizenzieren statt überall, und eine Schulung mit Beispielen aus der eigenen Arbeit statt aus der Produktdemo.

Migrationen scheitern selten am Postfach. Sie scheitern an dem, was daran hängt.

Die Postfächer umzuziehen ist der planbare Teil. Ausfälle verursachen die Dinge, die niemand aufgeschrieben hat, weil sie seit Jahren einfach laufen.

Genau diese Punkte nehme ich vor der Umstellung auf. Schalten Sie um, dann sehen Sie, was bei jedem einzeln nachgezogen werden muss.

Postfach, heute im Haus

  • Multifunktionsgerät mit Scan-to-Mail Sendet über einen internen Relay, den es nach der Umstellung nicht mehr gibt. Braucht einen eigenen Weg und ein Gerät, das moderne Authentifizierung überhaupt beherrscht.
  • ERP und Warenwirtschaft Verschickt Auftragsbestätigungen und Lieferscheine. Die Zugangsdaten liegen oft in einer Konfigurationsdatei, die seit Jahren niemand geöffnet hat.
  • Buchhaltung mit Mahnlauf und Belegversand Fällt beim Testlauf nicht auf, weil der Mahnlauf nur einmal im Monat läuft. Der Ausfall zeigt sich vier Wochen nach der Migration.
  • Formularmails aus Zeiterfassung und Bewerberportal Bewerbungen laufen ins Leere, ohne dass jemand eine Fehlermeldung sieht. Der Absender bekommt keine Rückmeldung, Sie merken es an der Bewerberzahl.
  • Alarmanlage und USV mit Störmeldungen Meldet still nicht mehr. Auffällig wird das erst im Störfall, also genau dann, wenn es darauf ankommt.
  • Verteiler und Funktionspostfächer info@, buchhaltung@, bewerbung@: Wer darauf zugreift, ist historisch gewachsen und selten dokumentiert. Muss vor der Umstellung erhoben werden, nicht danach.
  • Externe Partner mit Zugriff auf Ordner Steuerberater, Planungsbüros, Handwerksbetriebe. Nach der Umstellung brauchen sie einen anderen Weg hinein. Sonst entstehen wieder Mailanhänge und private Cloudordner.
  • Mobilgeräte der Mitarbeitenden Jedes Gerät muss neu eingerichtet werden. Bei privaten Geräten stellt sich zusätzlich die Frage, was das Unternehmen darauf darf und was nicht.

Zwölf Punkte, die ich vor jeder Umstellung erhebe

Diese Liste entscheidet darüber, ob eine Umstellung ein Wochenende dauert oder drei Monate nachhallt. Sie ist auch der Grund, warum vor einem Angebot eine Bestandsaufnahme vor Ort steht.

Geht es dabei weniger um die Technik als um die Frage, wie bei Ihnen überhaupt gearbeitet wird, ist das ein eigener Auftrag: die Abläufe vor der Umstellung aufnehmen.

Punkte, die vor einer Microsoft-365-Umstellung erhoben werden
Erhoben wird Warum es später teuer wird, wenn es fehlt
Postfachgrößen und Archivierung Wer heute ein 60-GB-Postfach hat, passt nicht in jeden Plan. Die Grenze gehört vor die Umstellung, nicht in die Nachlizenzierung.
Öffentliche Ordner Der aufwendigste Einzelposten jeder Migration und der am häufigsten übergangene. Wer ihn nicht einplant, plant ihn nicht ein.
Verteiler und Funktionspostfächer info@, buchhaltung@, bewerbung@ und wer darauf zugreift. Das ist Erhebungsarbeit vorher, keine Technik währenddessen.
Anwendungen, die im Hintergrund Mails verschicken ERP, Warenwirtschaft, Buchhaltung, Zeiterfassung. Jede muss einzeln umgestellt werden, und die Zugangsdaten liegen oft in einer Datei, die seit Jahren niemand geöffnet hat.
Multifunktionsgeräte mit Scan-to-Mail Ältere Geräte beherrschen moderne Authentifizierung nicht. Dann braucht es einen anderen Weg oder ein neues Gerät. Das gehört in die Planung, nicht in die Rechnung danach.
Mobilgeräte und private Geräte Pro Gerät fällt Zeit an. Bei privaten Geräten kommt die Frage dazu, was das Unternehmen darauf darf. Das blockiert Termine, wenn es zu spät auffällt.
Externe mit Zugriff auf Ordner Steuerberater, Planungsbüros, Handwerksbetriebe. Für sie braucht es einen Weg hinein, sonst entstehen wieder Mailanhänge.
Berechtigungen und Gruppenlogik Gewachsene Einzelrechte übernehmen ist im Projekt billiger und in jedem Jahr danach teurer. Diese Entscheidung fällt bewusst oder gar nicht.
Aufbewahrung und Löschkonzept Handels- und steuerrechtliche Fristen gelten weiter. Wer sie erst danach betrachtet, baut die Ablage zweimal.
Signaturen Zentral gesteuert oder von jedem selbst gepflegt. Die Entscheidung kostet Aufwand, das Nichtentscheiden kostet mehr.
Pilotgruppe und Rückfallebene Ohne Pilot ist der erste Ernstfall der Test. Und wenn es am Montagmorgen nicht läuft, muss vorher feststehen, was dann passiert.
Übergabe und Einweisung Ohne Dokumentation sind Sie an denjenigen gebunden, der es gebaut hat. Das ist bequem, bis Sie wechseln wollen.
Aus der Praxis

Ein Ingenieurbüro, das mit mehreren Gewerken gleichzeitig arbeitet

Linden Ingenieure & Partner in Remagen plant, begleitet Bauten und erstellt Gutachten. Auf jedem Vorhaben arbeiten Fachplaner und ausführende Betriebe mit, alle in eigenen Unternehmen, mit eigener IT, ohne gemeinsames Verzeichnis.

Der übliche Behelf sind Mailanhänge und private Cloudordner. Das funktioniert, bis die erste Rückfrage kommt, welcher Planstand gilt. Dann haben drei Beteiligte drei Versionen, und niemand weiß mehr, wer welche Datei noch öffnen kann.

Aufgebaut habe ich die Umgebung von Grund auf: Tenant, Identitäten, Berechtigungsstruktur. Die externen Gewerke sind als Gäste im Verzeichnis geführt und sehen genau ihren Projektbereich: der Elektrobetrieb die Unterlagen zu seinem Gewerk, nicht die Kalkulation des Bauherrn. Die PDF-Dokumente werden zusätzlich in Azure Blob Storage archiviert, und zum Abschluss kam Copilot dazu, samt Schulung.

Die vollständige Fallstudie lesen →

Ich verdiene an Ihren Lizenzen nichts.

Kein Microsoft-Partner, kein Lizenzhandel, keine Provision. Wenn die kleinere Lizenz reicht, sage ich das, und wenn ein Vorhaben sich nicht rechnet, auch.

Zertifizierter Softwarearchitekt (iSAQB® CPSA Foundation Level), Microsoft AZ-900 Azure Fundamentals, B.Sc. Informatik mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik. Der vollständige Werdegang steht unter Über mich.

Und wann Ihr Systemhaus die bessere Wahl ist

Ein Systemhaus betreibt Ihre Infrastruktur, hält Hardware vor und ist im Alltag erreichbar. Das ist eine andere Leistung als Konzeption und Aufbau, und sie gehört dorthin.

  • Für Betrieb, Anwendersupport und Erreichbarkeit im Tagesgeschäft bleibt Ihr Systemhaus zuständig
  • Hardware, Netzwerk und Serverräume gehören dorthin, nicht zu mir
  • Ihre Lizenzen beziehen Sie weiterhin direkt bei Microsoft oder über Ihren bestehenden Partner

Häufig arbeite ich mit dem vorhandenen Dienstleister zusammen: Ich entwerfe das Zielbild und richte es ein, der Betrieb bleibt, wo er ist.

Sie haben schon ein Angebot vorliegen?

Dann ist die Frage nicht, was darin steht, sondern was fehlt.

Liegt Ihnen ein Migrations- oder Lizenzangebot vor und Sie können nicht beurteilen, ob es vollständig ist, lese ich es gegen. Sie erfahren, welche Positionen typischerweise fehlen, welche davon später als Nachtrag wiederkommen und welche Fragen Sie Ihrem Anbieter vor der Unterschrift stellen sollten. Der Vergleichsmaßstab sind die zwölf Punkte, die weiter oben auf dieser Seite stehen.

Ein kleiner Auftrag, in der Regel innerhalb weniger Tage erledigt. Sie bekommen dabei keine Empfehlung für ein anderes Angebot, sondern eine Einschätzung zu dem, das Ihnen vorliegt.

Der Anfang ist immer derselbe

Vor Ort in Andernach, Koblenz, Neuwied und Mayen

Bevor irgendetwas gebaut wird, sehe ich mir an, was da ist. Das nenne ich Tenant-Check, und er hat ein festes Ende.

Geprüft werden Lizenzen und was davon tatsächlich genutzt wird, Identitäten und Berechtigungen, die Ablagestruktur, die externen Zugriffe und die Anwendungen, die im Hintergrund Mails verschicken. Dazu ein Gespräch darüber, wie bei Ihnen wirklich gearbeitet wird – nicht, wie es im Organigramm steht.

Sie bekommen eine schriftliche Einschätzung mit priorisierten Maßnahmen: was dringend ist, was warten kann und was Sie sich sparen können. Damit können Sie arbeiten, auch ohne mich, und auch mit einem anderen Dienstleister.

890 € fest Endpreis. Die Leistung ist nach § 19 UStG umsatzsteuerfrei; Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen.

Das Gespräch findet telefonisch oder in Ihrem Haus statt. Im Raum Andernach, Koblenz, Neuwied, Mayen, Remagen und Mendig ist ein Termin vor Ort der Regelfall: Er ist in der Sache ergiebiger, weil Serverschrank, Multifunktionsgeräte und Fachanwendungen dort stehen und nicht im Lizenzbericht.

Die Fragen, die im Erstgespräch immer kommen

Was kostet der Aufbau einer Microsoft-365-Umgebung?

Das hängt an drei Größen: der Zahl der Arbeitsplätze, dem Zustand dessen, was heute da ist, und vor allem daran, wie viele Fachanwendungen angebunden werden müssen. Der letzte Punkt wird regelmäßig unterschätzt und ist der häufigste Grund für Nachträge. Nach dem Tenant-Check bekommen Sie eine belastbare Zahl statt einer Spanne.

Wie lange dauert so ein Projekt?

Der technische Teil ist meist der kürzere. Länger dauert regelmäßig, eine Ablage­struktur und eine Berechtigungs­logik zu entscheiden, mit der Sie danach arbeiten wollen. Dafür braucht es Beteiligung aus den Fachbereichen. Ich arbeite in abgegrenzten Schritten mit einer Rückfallebene an jedem Punkt, statt auf einen Stichtag hinzuarbeiten, an dem alles gleichzeitig kippt.

Wir haben schon ein Systemhaus. Passt das zusammen?

In den meisten Fällen ja. Ein Systemhaus betreibt Ihre Infrastruktur, hält Hardware vor und ist im Alltag erreichbar. Meine Rolle ist eine andere: Ich entwerfe das Zielbild und richte es ein. Häufig arbeite ich mit dem bestehenden Dienstleister zusammen, übersetze zwischen Geschäftsführung und Technik und sage Ihnen offen, wenn eine Aufgabe bei Ihrem jetzigen Partner besser aufgehoben ist.

Wo liegen unsere Daten bei Microsoft 365?

Für Kunden mit Abrechnungsland in der EU speichert und verarbeitet Microsoft die Kundendaten der Kerndienste innerhalb der EU-Datengrenze. Das ersetzt keine eigene Bewertung: Sie brauchen weiterhin einen Auftragsverarbeitungs­vertrag, ein Verzeichnis von Verarbeitungs­tätigkeiten und je nach Branche eine Risikobewertung. Diese Punkte kläre ich, bevor produktive Daten umziehen.

Der Support für unseren Exchange Server ist ausgelaufen. Müssen wir jetzt in die Cloud?

Nein. Der Support für Exchange Server 2016 und 2019 endete im Oktober 2025, aber daraus folgt nicht zwingend Microsoft 365. Es gibt weiterhin eine Abonnementversion für den eigenen Betrieb und es gibt hybride Konstellationen. Welcher Weg günstiger ist, hängt an Ihren Fachanwendungen und daran, wie lange Ihre Hardware noch trägt, nicht daran, was gerade als zeitgemäß gilt. Wenn Sie vor dieser Entscheidung stehen, klärt der Tenant-Check genau das: was Sie heute betreiben, was davon mitkommt und was einzeln nachgezogen werden muss.

Lohnt sich Copilot für uns?

Manchmal. Copilot ist seit Ende 2025 auch für kleinere Unternehmen verfügbar und damit erstmals ein Mittelstandsthema. Der Nutzen entsteht dort, wo viel geschrieben, zusammengefasst und protokolliert wird. Wo überwiegend in Fachanwendungen gearbeitet wird, bringt es wenig. Die sinnvolle Reihenfolge ist deshalb: erst prüfen, in welchen Rollen es wirkt, dann für diese lizenzieren.

Brauchen wir ein zusätzliches Backup für Microsoft 365?

Das ist die am stärksten verkaufsgetriebene Frage im ganzen Feld. Fast jede Antwort im Netz endet bei einem Produkt. Nüchtern betrachtet: Microsoft sichert die Infrastruktur, nicht Ihre Fehler. Gegen versehentliches Löschen reichen Aufbewahrungs­richtlinien und Papierkorb oft aus. Ein separates Backup lohnt sich dort, wo Aufbewahrungs­pflichten über die Standardfristen hinausgehen oder ein Anbieterwechsel denkbar ist.

Können wir Lizenzkosten senken, ohne etwas zu verlieren?

Häufig ja, und meist ohne Funktionsverlust. Die üblichen Funde sind Lizenzen für ausgeschiedene Mitarbeitende, doppelt zugewiesene Pläne und Voll­ausstattungen für Rollen, die davon nichts nutzen. Das ist Teil des Tenant-Checks. Was dabei herauskommt, gehört Ihnen.

Was ist, wenn Sie einmal nicht verfügbar sind?

Die Umgebung ist so angelegt, dass sie ohne mich läuft. Die globalen Administratorkonten lauten auf Ihr Unternehmen, nicht auf mich; ich arbeite mit einem eigenen, jederzeit entziehbaren Zugang. Konfiguration, Berechtigungs­logik und die getroffenen Entscheidungen liegen schriftlich in Ihrer eigenen Ablage, nicht bei mir. Für den laufenden Betrieb und für Ausfälle außerhalb von Projektzeiten ist ohnehin ein Systemhaus oder Ihr bestehender Dienstleister zuständig – die Konzeption ist meine Aufgabe, die Rufbereitschaft nicht.

Sprechen wir über Ihre Ausgangslage.

Ein Telefonat von zwanzig Minuten genügt in der Regel, um einzuschätzen, ob und in welchem Umfang eine Zusammenarbeit sinnvoll ist.