Im Premiumsegment ist die Website Teil des Angebots
Ein Eigentümer, der eine Immobilie im oberen Preisbereich verkaufen will, prüft den Makler an dessen eigenem Auftritt. Die Überlegung ist naheliegend: Wer die eigene Darstellung nicht im Griff hat, wird auch mein Objekt nicht überzeugend präsentieren.
Das setzt eine Grenze, die viele Maklerseiten überschreiten. Der Auftritt muss hochwertig wirken, ohne aufzutragen. Goldene Zierlinien und Superlative erzeugen im Premiumsegment eher Misstrauen als Vertrauen.
Fläche statt Effekt
Die Gestaltung arbeitet deshalb mit viel Raum, gedecktem Dunkelgrün und großformatiger Fotografie. Es gibt keine Animationen, keine Karussells, keine Zählerwidgets. Was wirkt, ist die Ruhe.
Menschen sichtbar machen
Beide Inhaber stehen mit Porträt auf der Seite. Im Maklergeschäft entscheidet sich die Beauftragung an der Person: Jemand vertraut einen erheblichen Vermögenswert an und will wissen, mit wem er es zu tun hat.
Ein anonymer Firmenauftritt kostet an dieser Stelle mehr, als er an Seriosität einbringt.
Verwandt, aber nicht identisch
Höber Estates und die Schwesteragentur Quartier5 teilen Struktur und Vorgehen. Die Gestaltung ist erkennbar verwandt, aber nicht dieselbe: unterschiedliche Farbwelt, unterschiedliche Ansprache, unterschiedlicher Markt. Zwei Auftritte aus einer Hand, die sich nicht gegenseitig entwerten.